OnlyFans-Rechner: Was bleibt dir netto?

Fan-Umsatz eingeben, Plattform wählen — der Rechner zeigt, was nach Plattform-Gebühr, optionaler Agentur-Provision und einer pauschalen Steuerrücklage übrig bleibt.

Gebühren laut Plattform, Stand Oktober 2026. MYM fehlt, weil dort vorab zusätzlich 7 % Bankgebühren abgezogen werden — Details auf der MYM-Seite.

Alles, was Fans zahlen: Abos, PPV, Tips, Customs.

Berechnet vom Betrag nach Plattform-Gebühr. Agenturen nennen selbst meist 20–50 %; verbindliche Marktzahlen gibt es nicht. Kosten und Verträge →

Vereinfachte Rücklage für Einkommen- und ggf. Gewerbesteuer — kein Steuerbescheid! Details im Steuer-Guide.

Fan-Umsatz 1.000,00 €
− Plattform-Gebühr (20 %) −200,00 €
− Agentur (0 %) −0,00 €
− Steuerrücklage (35 %) −280,00 €
Dein Netto (geschätzt) 520,00 €
Effektiv bleiben dir 52,0 % vom Fan-Umsatz

Wie der Rechner rechnet

Der Rechner zieht vom Fan-Umsatz zuerst die Plattform-Gebühr ab (z. B. 20 % bei OnlyFans), dann eine optionale Agentur-Provision vom Creator-Anteil, und schließlich eine pauschale Steuerrücklage auf den verbleibenden Betrag. Das Ergebnis ist eine grobe Schätzung deines Netto-Einkommens — kein Steuerbescheid. Was über die Einnahmen von Creator tatsächlich belegt ist und welche Zahlen du realistisch einsetzen kannst, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit OnlyFans?

Warum eine Steuerrücklage von 25 bis 45 %?

Dein tatsächlicher Steuersatz hängt vom Gesamteinkommen ab (Progressionstarif, 2026 mit einem Grundfreibetrag von 12.348 Euro nach § 32a EStG) und davon, ob Gewerbesteuer anfällt. Die drei Stufen sind redaktionelle Faustregeln, keine Berechnung: Wer nebenberuflich mit gut bezahltem Hauptjob startet, landet mit jedem zusätzlichen Euro schnell in einem hohen Grenzsteuersatz und sollte eher die obere Stufe wählen. Alle Details — Gewerbe, Umsatzsteuer, absetzbare Kosten — findest du im großen Steuer-Guide für Creator.

Nicht vergessen: Betriebsausgaben senken die Steuer

Versteuert wird der Gewinn, nicht der Umsatz. Technik, Requisiten, Software und Agentur-Provisionen sind Betriebsausgaben und reduzieren dein zu versteuerndes Einkommen — die tatsächliche Steuerlast liegt daher oft unter der hier angesetzten Rücklage. Zu viel zurückgelegt ist besser als zu wenig.

Dieser Rechner ersetzt keine Steuerberatung. Die Berechnung ist eine vereinfachte Schätzung ohne Berücksichtigung von Freibeträgen, Betriebsausgaben, Kirchensteuer oder Sozialversicherung.