Wie der Rechner rechnet
Der Rechner zieht vom Fan-Umsatz zuerst die Plattform-Gebühr ab (z. B. 20 % bei OnlyFans), dann eine optionale Agentur-Provision vom Creator-Anteil, und schließlich eine pauschale Steuerrücklage auf den verbleibenden Betrag. Das Ergebnis ist eine grobe Schätzung deines Netto-Einkommens — kein Steuerbescheid. Was über die Einnahmen von Creator tatsächlich belegt ist und welche Zahlen du realistisch einsetzen kannst, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit OnlyFans?
Warum eine Steuerrücklage von 25 bis 45 %?
Dein tatsächlicher Steuersatz hängt vom Gesamteinkommen ab (Progressionstarif, 2026 mit einem Grundfreibetrag von 12.348 Euro nach § 32a EStG) und davon, ob Gewerbesteuer anfällt. Die drei Stufen sind redaktionelle Faustregeln, keine Berechnung: Wer nebenberuflich mit gut bezahltem Hauptjob startet, landet mit jedem zusätzlichen Euro schnell in einem hohen Grenzsteuersatz und sollte eher die obere Stufe wählen. Alle Details — Gewerbe, Umsatzsteuer, absetzbare Kosten — findest du im großen Steuer-Guide für Creator.
Nicht vergessen: Betriebsausgaben senken die Steuer
Versteuert wird der Gewinn, nicht der Umsatz. Technik, Requisiten, Software und Agentur-Provisionen sind Betriebsausgaben und reduzieren dein zu versteuerndes Einkommen — die tatsächliche Steuerlast liegt daher oft unter der hier angesetzten Rücklage. Zu viel zurückgelegt ist besser als zu wenig.