4based vs. Fansly: Welche Plattform passt zu dir?

Kurz gesagt: 4based und Fansly haben beide eine deutsche Oberfläche, unterscheiden sich aber bei den Kosten: 4based behält 30 % der Umsätze, Fansly 20 %. 4based wird von einer Gesellschaft in Zug (Schweiz) betrieben, rechnet in US-Dollar und zahlt auf Antrag ab 50 $ aus, Einnahmen laut FAQ nach 30 Tagen. Fansly zahlt jederzeit nach 7 Tagen Haltefrist aus, per SEPA ab 50 $, und hat eine interne Suche.

Inhaltsverzeichnis· 6 Abschnitte
  1. 01Wann 4based, wann Fansly?
  2. 02Das Fazit in Kürze
  3. 03Stärken und Schwächen im Überblick
  4. 04Rechenbeispiel: Was bleibt von 1.000 € Umsatz?
  5. 05Auszahlung im Vergleich
  6. 06Häufige Fragen zu 4based und Fansly
4based
Deutschsprachige Plattform mit Sitz in der Schweiz
VS
Fansly
OnlyFans-Alternative mit interner Suche
4based Fansly
Provision 30 % 20 % ✓
Mindest-Auszahlung 50 $ 20 $
Auszahlungswährung USD USD
SEPA-Auszahlung nicht angegeben Ja
Auszahlungsrhythmus auf Antrag (Einnahmen laut FAQ nach 30 Tagen verfügbar) jederzeit anforderbar (nach 7 Tagen Haltefrist)
Deutsche Oberfläche Ja Ja
Explizite Inhalte erlaubt Ja Ja
Interne Discovery mittel mittel
Referral-Programm 5 % der Umsätze geworbener Creator und 10 % der Umsätze geworbener Nutzer bei anderen Creatorn 5 % der Umsätze geworbener Creator im ersten Jahr, danach 1,5 %
Betreiber FTB Media AG (Zug, Schweiz) Select Media LLC (Baltimore, Maryland)

Wann 4based, wann Fansly?

Nimm 4based, wenn …

  • du gezielt ein deutschsprachiges Publikum ansprechen willst
  • du das doppelte Referral-Modell (geworbene Creator und Nutzer) nutzen möchtest

Nimm Fansly, wenn …

  • du die niedrigere Provision von 20 % willst
  • du schneller an dein Geld kommen möchtest
  • du über die interne Suche gefunden werden willst

Das Fazit in Kürze

Bei der Provision hat Fansly mit 20 % die Nase vorn. Bei der internen Discovery liegen beide gleichauf — eigene Reichweite bleibt in beiden Fällen der wichtigste Wachstumshebel.

4based passt am besten für: Deutschsprachige Creator, die eine Plattform mit deutscher Oberfläche und deutschsprachigem Publikum suchen.

Fansly passt am besten für: Einsteiger:innen ohne große Social-Media-Reichweite, die über interne Suche und Vorschläge gefunden werden wollen.

Unabhängig von der Wahl gilt: Einnahmen sind in Deutschland steuerpflichtig — die Grundlagen stehen im Steuer-Guide, und was dir netto bleibt, zeigt der Einnahmen-Rechner. Alle Plattformen im Überblick: OnlyFans-Alternativen im Vergleich.

Stärken und Schwächen im Überblick

4based

4based wird von der FTB Media AG in Zug (Schweiz) betrieben und richtet sich mit deutscher Oberfläche an ein deutschsprachiges Publikum. Creator erhalten laut 4based 70 % ihrer Umsätze aus Verkäufen, Chats, Abos und Trinkgeldern, die Plattform behält also 30 %. Auszahlungen beantragst du ab 50 $; Einnahmen werden laut FAQ in einem 30-tägigen Zyklus bearbeitet.

Pro:

  • Deutsche Oberfläche, Anbieter mit deutschsprachigen AGB und Impressum
  • Registrierung laut 4based kostenlos
  • Doppeltes Referral-Modell (geworbene Creator und geworbene Nutzer)

Contra:

  • 30 % Provision — mehr als OnlyFans oder Fansly
  • Beträge in US-Dollar, Auszahlung erst ab 50 $ und nach 30 Tagen
  • Laut AGB darf Management den direkten Kontakt zu Fans nicht übernehmen

Fansly

Fansly wird von der Select Media LLC in Baltimore (USA) betrieben und ist die bekannteste direkte OnlyFans-Alternative. Der Unterschied liegt in der Auffindbarkeit: Fansly hat eine interne Suche, Tags, eine „For You“-Seite und Profilvorschläge. Creator erhalten laut Nutzungsbedingungen 80 % aller Abos, Verkäufe und Trinkgelder; ausgezahlt wird in US-Dollar, per SEPA ab 50 $.

Pro:

  • Interne Suche, Tags, „For You“-Seite und Vorschläge laut Fansly
  • Deutsch im Sprachwähler auswählbar
  • SEPA-Auszahlung möglich, Auszahlung jederzeit anforderbar
  • Referral-Programm ohne festes Ende (nach dem ersten Jahr 1,5 %)

Contra:

  • Abrechnung in US-Dollar, SEPA erst ab 50 $
  • Kleinere Marke als OnlyFans
  • Fansly behält laut Hilfe-Center keine Steuern ein — Rücklagen sind deine Aufgabe

Rechenbeispiel: Was bleibt von 1.000 € Umsatz?

Bei 4based (30 % Provision) bleiben von 1.000 € Umsatz vor Steuern 700 € übrig.

Bei Fansly (20 % Provision) bleiben von 1.000 € Umsatz vor Steuern 800 € übrig.

Das ist die reine Provisionsrechnung. Steuern, Wechselkurse und Agentur-Anteile sind nicht enthalten — mit eigenen Zahlen rechnet der Einnahmen-Rechner.

Auszahlung im Vergleich

4based zahlt in USD aus (auf Antrag (Einnahmen laut FAQ nach 30 Tagen verfügbar)), Mindestbetrag 50 $, Wege: Banküberweisung.

Fansly zahlt in USD aus (jederzeit anforderbar (nach 7 Tagen Haltefrist)), Mindestbetrag 20 $, Wege: SEPA (ab 50 $), SWIFT, Paxum, Cosmopayment, Krypto. Eine SEPA-Überweisung ist möglich.

Häufige Fragen zu 4based und Fansly

Welche Plattform hat die niedrigere Provision, 4based oder Fansly?

Fansly mit 20 % statt 30 % bei 4based. Auf 1.000 € Umsatz sind das 100 € Unterschied vor Steuern.

Wie läuft die Auszahlung bei 4based und Fansly?

4based zahlt in USD aus (auf Antrag (Einnahmen laut FAQ nach 30 Tagen verfügbar)), Mindestbetrag 50 $, Wege: Banküberweisung. Fansly zahlt in USD aus (jederzeit anforderbar (nach 7 Tagen Haltefrist)), Mindestbetrag 20 $, Wege: SEPA (ab 50 $), SWIFT, Paxum, Cosmopayment, Krypto. Eine SEPA-Überweisung ist möglich.

Ist 4based oder Fansly besser für Einsteiger ohne Reichweite?

Beide Plattformen liegen bei der Discovery gleichauf (mittel). Entscheidend ist deine eigene Reichweite.

Stand: Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Detailseiten: 4based · Fansly